Stellungnahme zur Vorlage 2012/088.1
Fortschreibung FNP 2025
im November 2012

 

Wir werden der vorgeschlagenen Abwägung der geäußerten Bedenken zum FNP nicht zustimmen.

Ein FNP dient grob gesagt einer gewissen Vorsortierung von Bebauung. Zu Ihrer Aussage im letzten BUA, Herr Bürgermeister Heß, kann man sehr geteilter Meinung sein. Würde tatsächlich nur das gebaut, was unbedingt nötig ist und schöner Weise vielleicht auch noch nur dort, wo es nötig ist und nur in dem Ausmaß, in dem es nötig ist, dann bräuchten wir allerdings keinen FNP, keinen B-Plan und überhaupt keine Planungen – und übrigens auch erstaunlich wenig Bauten, wenn man über „nötig“ mal genau nachdenkt. Stattdessen haben und nutzen wir einen FNP, um Bebauung ein bisschen zu lenken. Wie wichtig das sein kann, haben wir spätestens beim Umweltbericht zum FNP gesehen. Wir hätten möglicherweise Gebiete zu überplanen versucht, deren Überbauung wegen der notwendigen Ausgleichmaßnahmen keine Chance auf Verwirklichung hat bzw. so richtig teuer würde.

In einem FNP kann man sehr wohl – wenn man es denn will – auch Flächenschonung betreiben. Dass zu viel Fläche verbraucht wird, ist eigentlich Konsens – nicht nur bei den Grünen, Herr Heß. 6,6 ha täglich sind und bleiben zu viel! Und sie sind sicher nicht nötig!

Wir halten daher an der Aussage unseres letzten Antrags zum FNP fest, dass eine Fläche von 3,6 ha im Gebiet Engelhagstraße für Gomaringen absolut ausreichend wäre.

 

Da wir den Gedanken, Flächenverbrauch einzudämmen, in unserem FNP wiederfinden möchten, stimmen wir gegen den Beschlussvorschlag.

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