Einiges haben wir schon erreicht,
viel haben wir in Bewegung gebracht und treiben es weiter voran,
noch mehr wollen wir neu angehen:

  • Wir leben mitten im Klimawandel und erleben auch hier in Gomaringen seine Auswirkungen. Deshalb haben wir die energetische Untersuchung sämtlicher kommunaler Gebäude in Gomaringen initiiert und achten darauf, dass die energetische Sanierung konsequent und umfassend durch­geführt wird. Wir müssen das Klima und somit uns schützen!
  • Kindern und Jugendlichen gilt unser besonderes Augenmerk. Kinderbetreuung und die Gestaltung von Lebensräumen für Jugendliche sind wichtige Aufgaben. Damit werden Weichen für die Zukunft gestellt: Frauen wird ein erleichterter Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglicht, Bildungs­chancen werden gewahrt und ein Beitrag zur Gewaltprävention geleistet. Wir haben in Gomaringen an einem breiten Netzwerk zur Kinderbetreuung mitgearbeitet. Wir freuen uns über die Betreuungs­angebote für Kinder unter 3 Jahren, über die Ausweitung der Öffnungszeiten in den Kindergärten, den Zuspruch zur Hort- und Kernzeitbetreuung, die offene Ganztagsschule mit ihren beeindruckenden Angeboten, die Ferienbetreuung für Schulkinder und die Anerkennung der Arbeit der freien Träger in diesem Bereich durch deren finanzielle Unterstützung.
  • Wir befinden uns auf dem Weg zur Gemeinschaftsschule, den wir ohne Wenn und Aber gehen müssen, um wirklich Chancengleichheit zu gewährleisten und Bildung unabhängig vom sozialen und finanziellen Hintergrund zu machen. Das Konzept des individualisierten Unterrichtens, das jeden Schüler und jede Schülerin dort abholt, wo er/sie steht, ist auch eine Chance für die Kinder und Jugendlichen, deren Begabung sonst nicht voll ausgeschöpft und voran gebracht würde.
  • Mit unserer Unterstützung wurde das Gebäude in der Lindenstraße für ältere Menschen als „Wohnen mit Betreuungsservice“ umgesetzt. Wir stellen jetzt fest, dass dieses Konzept mit davon lebt, dass in dem Haus auch Menschen wohnen, die ihre Belange noch selbst in die Hand nehmen können. Diesen Weg sollten wir weiter gehen und ein solches „Gemeinschaftswohnen“ als generationsübergreifendes Projekt ins Leben rufen.
  • Durch ökologische Festsetzungen in Bebauungsplänen sind Verbesserungen erzielt worden zum Ausgleich baubedingter Eingriffe in die Natur. Hier müssen und wollen wir noch mehr tun. Die Beachtung energetischer Vorgaben muss verankert werden, und wir wollen konsequent auf die Umsetzung des Grundsatzes achten, dass Innenentwicklung vor Außenentwicklung gehen muss.
  • Wir halten den Bau der Regio-Stadtbahn weiterhin für unverzichtbar. Dieses moderne Verkehrs­mittel kombiniert die Vorteile von Bus und Bahn bei geringeren Kosten. Sie ist der einzige Weg, den Verkehr auf der völlig überlasteten L 384 nach Ohmenhausen bzw. Nehren zu verringern und die dort wohnenden Menschen deutlich zu entlasten.
  • Bürgerbeteiligung darf nicht Stückwerk bleiben. Bisher beschäftigen sich einzelne Arbeitskreise (z.B. der Arbeitskreis "Mobilität") mit isolierten Teilaspekten der Ortsentwicklung. Wie deren Ergeb­nisse im Ortsentwicklungsprozess berücksichtigt werden, ist aber nicht verbindlich geregelt. Unsere Nachbargemeinden, z.B. Mössingen, sind hier deutlich weiter. Wir sehen auch für Gomaringen die Zeit für gekommen, grundsätzlich festzulegen, wie die Bürger - über ihre Betei­ligung an einzelnen Projekten hinaus - in alle Aspekte der Ortsentwicklung eingebunden werden und sich so auch mit ihrer jeweiligen Sachkenntnis einbringen können.

Grüne Liste in und für Gomaringen!

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